Braucht es überhaupt einen Workshop zur motorischen Entwicklung eines Babys?

  • Diese Frage stellen sich wahrscheinlich viele Mamas und Papas! Nun ja, schauen wir uns das mal genauer an. Die motorische Entwicklung eines Kindes verläuft nach einem bestimmten Muster. Ähnlich wie ein Fahrplan. Den durchläuft ein jedes Kind….WENN man es auch lässt!
  • • Also was meine ich damit? Ja man kann die motorische Entwicklung eines Kindes positiv aber auch unwissentlich negativ beeinflussen. Das macht natürlich keine Mama mit Absicht! Wir alle wollen nur eins für unseren Sonnenschein: DAS BESTE
    Wenn wir aber nicht wissen wie die Kinder sich entwickeln und wie der Fahrplan aussieht können wir auch nicht wissen was gut ist oder sich eher negativ auswirkt. Es gibt tausende Hilfsmittel auf dem Markt…Türhopser, Gehfrei, Lauflernwagen, Babywippen. Ja die Industrie bietet es uns an, aber macht es auch Sinn??
  • Gehen wir mal weg vom Kommerz hin zu alltäglichen Situationen. Macht es Sinn sein Kind an den Händen haltend aus der Rückenlage in den Sitz zu bringen? Man meint es gut, da kann das Mäuschen mehr sehen und es sieht so toll aus wenn es sitzt. Aber wie soll so etwas dem Kind helfen sich selbstständig hinzusetzen?? Habt ihr schon mal ein Kind gesehen, dass sich wie ein Klappmesser zusammen zieht um sich aus der Rückenlage aufzusetzen? Was bringt es dem Kind? NICHTS! Außer eine neue Blockade vielleicht…Mutter Natur hat das schon ganz gut gemacht. Sie hat vor den Sitz die Bauchlage, das Robben und das Krabbeln gesetzt. Warum? Damit die Muskulatur damit gekräftigt wird, quasi eine natürliche Muckibude für Kinder. Dank ihrer hohen Frustrationsgrenze üben sie bis zum sprichwörtlichen „Umfallen“ um sich auszuloten und kennenzulernen. Sie machen das von ganz allein und erst wenn ihre Wahrnehmung und die Muskulatur soweit ist versuchen sie sich aufzusetzen. Auch das gelingt nicht immer gleich, auch hier müssen sie selbst erfahren dürfen was es heißt sein Gleichgewicht auszubalancieren und zu halten.
    Ok das war der erste Punkt-die Muskulatur. Kommen wir jetzt u einem weitern Punkt…die innere und eigene Motivation….

HIER findet ihr den kompletten Beitrag mit vielen weiteren interessanten Infos!

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passives Eingreifen in die motorische Entwicklung
Was meine ich damit eigentlich?

Das bedeutet die Kinder frühzeitig in andere Bewegungsmuster zu bringen und somit in die eigentliche normale Abfolge der motorischen Entwicklung einzugreifen. Das kann z.B. das passive Hinsetzen oder Hinstellen und das Laufen lernen an der Hand sein.

…Kommt ein Baby selbstständig in den Sitz, können wir uns sicher sein, dass die Muskulatur in tieferen Ausgangsstellungen genügend gekräftigt wurde um den Sitz physiologisch halten zu können. Wenn wir es passiv Hinsetzen hat die Muskulatur diese Kontrolle und Kraft aber noch gar nicht und kann den Sitz nicht physiologisch halten. Da die Babys nicht wissen wie sie in diese Position hinein gekommen sind können sie sich auch nicht selbst wieder daraus befreien, wenn sie merken dass es ihnen zu anstrengend wird oder sie zum Beispiel zu einem Spielzeug krabbeln wollen. Der Frustrationspegel steigt spätestens jetzt wieder, auch wenn sie vorerst mit dem Sitz zufriedener waren. Man löst das Problem also nicht indem man sie hinsetzt, man schiebt es nur auf. Schlimmer noch, man nimmt den Kindern das Selbstvertrauen auch allein etwas zu schaffen und die Motivation sich einen Handlungs- und Bewegungsplan zu entwickeln um ihr größte Ziel *das freie Gehen* selbstständig zu erreichen…

Zum kompletten Beitrag geht es hier:  passives Hinsetzen